Sarg Sieben

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Das Jüngste Gericht

Viel zu tun beim Jüngsten Gericht: Wäre es bereits morgen, müssten 100 Milliarden Tote und über 7,4 Milliarden Lebende in der „Nacht ohne Morgen“ abgeurteilt werden. Die Instanz des Jüngsten Gerichts gibt es als das Weltgeschehen abschließende göttliche Urteil sowohl im Juden- und Christentum als auch im Islam. Vorstellungen von einem Totengericht existierten schon bei den Babyloniern und im alten Ägypten. Im Judentum erwartet die Guten die messianische Herrschaft, den Christen blüht die vollständige Errichtung des Reichs Gottes. Im Islam kommt die Heimkehr zu Allah. Wer das Gottesgericht in seinem irdischen muslimischen Leben leugnet, verfällt als Ungläubiger in ewiger Verdammnis der Strafe des „Herrschers am Tag des Gerichts“. Auch bei Juden und Christen warten im übelsten Fall Hölle und Fegefeuer. In vielen künstlerischen Darstellungen des Jüngsten Gerichts im Mittelalter dominieren für den Bildhintergrund blaue Farbtöne als Symbol für Himmel, Ferne und Unendlichkeit.

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